Wiedersehen!

Altenberg. Wiedersehen macht Freude. Ein halbes Jahr nach unserer Reise in die Ukraine folgten fünf Ukrainische Kolleg/-innen unserer Einladung nach Deutschland. Sie besuchten dabei unter anderem die BDKJ-Hauptversammlung.

Die ukrainischen Teilnehmenden des Austauschs kamen von der Jugendkommission der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche in Lviv, darunter zwei Redakteurinnen der Jugendwebseite dyvensvit.org und der Projektleiter von Tosya, und dem Projekt „Kinder der Hoffnung“ in Kiew, das unter anderem mit aus der Ostukraine gefl üchteten Kindern und Jugendlichen arbeitet.

Auf der BDKJ-Hauptversammlung in Altenberg erhielten die Teilnehmenden des Fachkräfteaustauschs einen Einblick in die Strukturen und die politische Arbeit des BDKJ und kamen mit den Delegierten und Gästen, unter anderem mit Sabine Schößler vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken und mit Florian Meisser über die Bildungsarbeit von Misereor, ins Gespräch.

Der Austausch fand darüber hinaus in Köln statt, wo die Fachkräfte unter anderem an der Eröff nung der Renovabis-Pfi ngstaktion teilnahmen. Unter dem Leitwort „Bleiben oder Gehen? Menschen im Osten Europas brauchen Perspektiven!“ wurde die Aktion in einem Gottesdienst im Kölner Dom eröff net, in den auch die Ukrainerinnen einbezogen wurden. Beim anschließenden Empfang trafen sich die Fachkräfte mit Teilnehmenden der Ukraine-Reise im Oktober 2016, um sich darüber auszutauschen und zu refl ektieren, welche Entwicklungen es seitdem gegeben hat. Die Gespräche wurden später in einem Kölner Brauhaus fortgesetzt.

Ein Thema, für das sich die ukrainische Delegation besonders interessierte, war darüber hinaus die Gewinnung von Ehrenamtlichen. Ein vertiefendes Gespräch dazu führten sie mit Annika Triller, die bei der Kölner Freiwilligen Agentur eine Vorlese-Initiative für Kinder leitet, und den Jugendmigrationsdiensten in Köln-Ehrenfeld.

Ein Abstecher nach Münster, organisiert von der afj, verschaff te schließlich Einblicke in die jugendpastorale Arbeit vor Ort. Die Teilnehmenden besuchten die Jugendkirche und das nebenan gelegene Schülercafé Lenz. Sie lernten das Konzept der Tage religiöser Orientierung im Bistum Münster und die Angebote der Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde (KSHG) kennen.

Diese intensive Woche hat die deutsch-ukrainische Zusammenarbeit gestärkt und erneut gezeigt, wie fruchtbar und wichtig der enge Austausch zwischen Akteuren der Jugendarbeit in den beiden Ländern ist.

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