Projekte und Partner

Lviv

Jugendkommission der UGCC
Die Jugendkommission koordiniert die Jugendpastoral der Griechisch-Katholischen Kirche auf nationaler Ebene. Sie untergliedert sich in Teilbereiche bzw. -projekte wie „Qualitative Bildung“, „Ökologie und Verkehrssicherheit“, „Glückliche Familie“ oder „I want! I can! I will do!“. Das soziale Jugendnetzwerk „Tosya“ initiiert zivilgesellschaftliches Engagement mit und für junge Menschen. Die von der Kommission betreute Website http://www.dysvensit.org bereitet Informationen und Angebote für diese Zielgruppe auf.

Ausbildungszentrum der Salesianer
Seit 1992 sind die Salesianer zur Erziehung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen in Lviv präsent. Das von ihnen eröff nete Jugendzentrum bietet jungen Menschen eine Vielzahl von Freizeit- und Sportaktivitäten, Religionsunterricht, Animatorenschulung, Gruppenarbeit und verschiedene Betreuungsmaßnahmen an. 2003 kamen eine Berufsschule für bedürftige Jugendliche und eine familienähnliche Unterbringung für Waisenkinder dazu. Im Berufsbildungszentrum können Mädchen und Jungen derzeit einen der folgenden Berufe erlernen: Schreiner/-in bzw. Tischler/-in, Büroverwaltungskraft mit Informatik, Näher/-in, Schneider/-in sowie Friseur/-in oder Kosmetiker/-in. Alle Absolventinnen und Absolventen der Berufsschule konnten nach ihrer Ausbildung bislang eine Beschäftigung erlangen.

Redemptoristenkloster St. Alfons
Im Redemptoristenkloster St. Alfons trafen wir Pater Andriy Rak CSsR und die dort lebenden Missionsschwestern des Heiligsten Erlösers. In dem Gespräch ging es um die Jugendpastoral des Ordens und insbesondere auch um den Bedarf an Ausbildung für Jugendleiter/-innen.

Jugendarbeit der römisch-katholischen Kirche und Verbände (Kolping)
Kolping ist seit 1997 in der Ukraine aktiv und hat heute rund 600 Mitglieder. Im August 2015 wurde der Nationalverband Ukraine offiziell gegründet. Konkrete Projekte gibt es u.a. für Menschen mit Behinderung und alte Menschen, aktuell auch für Binnenflüchtlinge aus der Ostukraine. Insgesamt möchte der Verband zivilgesellschaftliche Prozesse stärken. Der Sitz ist in Chernivtsi. Unsere Gesprächspartner waren Pater Aleksandr Bishko, Jugendpfarrer in der römischkatholischen Erzdiözese Lviv und Erzbischof Mieczyslaw Mokrzycki.

Ivano-Frankivsk

Griechisch-katholische Caritas Ivano-Frankivsk
Bei unserem Besuch sprachen wir mit Pfarrer Volodymyr Tschorniy und weiteren Mitarbeiter/-innen der griechisch-katholischen Caritas Ivano-Frankivsk über deren Projekte und Initiativen für Menschen mit Behinderung, Binnenflüchtlinge, Arbeitsmigranten und arbeitslose Jugendliche. Beratung und Hilfe für Opfer des Menschenhandels spielen eine zunehmende Rolle in der Arbeit der Caritas Ivano-Frankivsk.

Umweltbüro der UGCC in Ivano-Frankivsk
Das Umweltbüro berät landesweit kirchliche Entscheidungsträger in Umweltfragen und erstellt darüber hinaus Bildungsangebote für die kirchliche Jugendpastoral. Bei unserem Treffen mit Volodymyr Misterman (stellvertretender Leiter des Umweltbüros der UGCC) und Vasyl Shafran (Umweltbeauftragter der Erzdiözese Ternopil-Zboriv) präsentierten die beiden Vertreter ihre Bildungsarbeit im Themenbereich „Bewahrung der Schöpfung – Nachhaltigkeit – Energieeffizienz.“

Die griechisch-katholischen Malteser in Ivano-Frankivsk
Mit einem großen Pool von Ehrenamtlichen engagieren sich die Malteser in den Bereichen Jugendarbeit, Jugendleiterschulungen, zivilgesellschaftliches Engagement, Freiwilligendienst. Während der Majdan-Revolution haben die Malteser auf dem gleichnamigen Platz eine Teeküche betrieben und auch Verletzte versorgt.

Das Kinderferiendorf Yablonitsa
Das Kinderferiendorf Yablonitsa liegt mitten in den Karpaten. Dort werden seit Mitte der 90-er Jahre Rehabilitationsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche angeboten, die von der Tschernobylkatastrophe betroffenen waren. Heute umfasst die Zielgruppe auch Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien und Binnenflüchtlinge. Hier waren wir im Gespräch mit Stanislav Szyrokoradiuk, Bischof von Charkiv und ehemaliger Präsident der römisch-katholischen Caritas Spes.

Kiew
In Kiew führten wir zunächst ein Gespräch über die Jugendarbeit der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche/Moskauer Patriarchat und später ein Gespräch mit Dr. Konstjantyn Sigov (Professor für Philosophie und Religiöse Studien an der Kiev-Mohila-Akademie) sowie Kateryna Klyuzko, Mitarbeiterin des Hilfsprojektes „Kinder der Hoffnung“, das sich v.a. für Kinder aus Soldaten- und Flüchtlingsfamilien engagiert.

Sozialakademie und Justitia et Pax Ukraine
Die Sozialakademie organisiert an vier Standorten vielfältige Bildungsarbeit für gesellschaftliche Führungskräfte. Konzeptionelle Grundlage ist die Katholischen Soziallehre, die auf die heutigen Handlungsfelder angewandt werden soll: Nationale und globale soziale Gerechtigkeit, Gemeinwohl, soziale Marktwirtschaft, Umweltethik. Die nationale Kommission Justitia et Pax fördert Laien für deren Engagement im Umgestaltungsprozess der Ukraine und unterstützt Pfarreien in ihrem gesellschaftlichen Engagement. Um die Arbeit der beiden Institutionen drehte sich auch unser Gespräch mit Dr. Mychailo Melnyk, Direktor der Sozialakademie und Vorsitzender der Kommission Justitia et Pax Ukraine.

Nationaler Jugendring Ukraine
Der Nationale Jugendring in der Ukraine wurde mit Unterstützung des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) im Jahr 2016 gegründet. Während unseres Besuches befand er sich im Aufbau von regionalen Strukturen. In Kiew trafen wir Andriy Kolobov, Präsident des NYCU, der uns die Arbeit des Jugendrings vorstellte. Ein wichtiges Anliegen ist es, Unterstützung durch regelmäßige staatliche Fördergelder zu bekommen.

Griechisch-katholische Caritas Ukraine
Das Abschlussgespräch führten wir mit Andriy Waskowycz (Präsident der Caritas Ukraine/gk). Die Caritas Ukraine koordiniert landesweit Strategie und Aktivitäten der gk Caritas. Ihre Schwerpunkte auf nationaler Ebene sind: Migration, HIV/Aids, häusliche Krankenpflege. Im aktuellen Konflikt in der Ostukraine fördert sie verschiedene Projekte für die große Zahl der Binnenmigranten und vom Krieg traumatisierten Menschen (ca. 1,5 Millionen). Breiten Raum nimmt die Frage nach der politischen Orientierung des Landes ein, dessen Umgestaltungsprozess durch den kriegerischen Konflikt im Osten belastet ist.

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